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    Brunello di Montalcino & Rosso di Montalcino

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Der Brunello di Montalcino, ein typischer Rotwein aus der Toskana, ist international einer der berühmtesten und beliebtesten Rotweine. Seinen Namen hat der Brunello di Montalcino von der kleinen Gemeinde Montalcino im Val d'Orcia, das in Siena, einer Provinz in der Toskana, liegt. Von dort stammt auch der Rosso di Montalcino, der als "kleiner Bruder" des Brunello gilt, ihm aber in Qualität eigentlich in nichts nachsteht, denn die Winzer wenden auch beim Rosso di Montalcino dieselbe Technik und Professionalität wie beim Brunello di Montalcino an.

Brunello oder Rosso? Hauptsache Montalcino

Obwohl jeder Brunello di Montalcino natürlich seine ganz eigene Charakteristik besitzt, gibt es bei einem echten Brunello di Montalcino immer gewisse Ähnlichkeiten zu seinen Namensvettern, was auf die strengen Richtlinien für Anbau und Produktion zurückzuführen ist. So muss ein Brunello di Montalcino immer mindestens 12,5 Volumenprozent Alkohol aufweisen. Seit 1945 werden die besten Jahrgänge der Brunello di Montalcino Rotweine aufgezeichnet und dokumentiert. 2006 war der letzte, ausgesprochen gute Jahrgang. In Farbe und Geschmack erinnert der Brunello di Montalcino an Kirschen, Veilchen, Vanille und Gewürze. Seine feine Frucht harmoniert schön mit einer robusten Tanninstruktur, einer schönen Länge im Finale und einer warmen Würztextur.

Der Brunello di Montalcino gilt ausnahmslos als Top-Wein aus Montalcino. Jeder Weinliebhaber sollte mindestens einmal einen Brunello di Montalcino im Glas gehabt haben. Aber auch der Rosso di Montalcino ist eine schöne Alternative - wenn man nicht auf Qualität verzichten möchte, aber ein bisschen ungeduldig ist. Denn der Brunello muss mindestens zwei Jahre in Eichenfässern ausgebaut sein und mindestens vier Monate auf der Flaschen reifen, bevor man ihn entkorken kann. Meist liegt die Reifezeit eines Brunello di Montalcino bei vier Jahren. Ein Rosso di Montalcino lagert nur etwa ein Jahr im Eichenfass, eventuell noch wenige Monate in der Flasche. Vorgeschrieben ist dies allerdings auch nicht, die Holzreife ist nicht zwingend erforderlich.

Sangiovese - Die Basis für Montalcino Weine

Die Sangioveseart, die für den Brunello di Montalcino ausschließlich verwendet wird, heißt Sangiovese Grosso oder auch Brunello. Von ihr dürfen maximal 52 Hektoliter pro Hektar Ertrag abfallen. Sonst wird aus der Charge kein Brunello di Montalcino gekeltert. Für den Rosso di Montalcino sind die Richtlinien nicht so streng, was den Winzern eine größere Entscheidungsfreiheit über ihre Erträge gibt. Seit 1983 hat auch der Rosso di Montalcino DOC-Status. Seitdem können die toskanischen Winzer schon während der Reife auf den Weinbergen entscheiden, welche Chargen einen Brunello di Montalcino und welche einen Rosso di Montalcino ergeben. Immer entsteht ein typischer Sangiovese.

Brunello Di Montalcino - Ein Super-Toskaner

Eins ist sicher: Der Brunello di Montalcino ist einer der besten Rotweine der Welt. Italien, und vor allem die Region Toskana, aus der er stammt, ist berühmt für die Rotweine aus Montalcino. Seit 1888 gibt es den Rotwein aus der Sangiovese Traube und alle Welt liebt ihn wegen seiner feinen Frucht, der tiefen Würze und dem unvergleichlichen italienischen Charme. Ferrucio Biondi war es, der den ersten Brunello Rotwein erzeugte. Immer sortenrein, mit einem DOCG-Siegel versehen und stets von hervorragender Qualität, steht ein echter Brunello di Montalcino für den vielleicht besten Wein Italiens. Ein echter Super-Toskaner eben.

Seit den 1980er Jahren breitet sich der Erfolg des toskanischen Gewächses immer weiter aus. Weltweit gehört es zum guten Ton, einen Brunello aufzumachen. Ob Spitzenrestaurants, Promis oder passionierte Weintrinker - jeder obliegt dem Charme eines Brunello di Montalcino, der mittlerweile dem Barolo aus dem Piemont den Rang abzulaufen scheint. Das kleine Städtchen Montalcino mit knapp 10.000 Einwohnern ist zum Mekka für Rotweinliebhaber geworden. Das Kapital fließt in die toskanische Provinz, weil jeder ein Stück vom Kuchen abhaben möchte. So hat ein Brunello di Montalcino seinen Preis. 100 Euro pro Flasche sind keine Seltenheit. Zum Glück gibt es aber auch Produzenten in Montalcino, die authentisch und einfach ihren Rotwein keltern. Höchste Qualität und die strengen Richtlinien haben natürlich auch ihren Preis, aber den ist man gerne bereit zu zahlen, wenn man weiß, was man dafür bekommt. Einen Brunello di Montalcino, der mit viel Können, Geschick und Liebe zum Detail vinifiziert wird und in kleinen Portfolios auf den Markt gebracht wird.

Exportschlager Montalcino Weine

Etwa 7 Millionen Flaschen Brunello di Montalcino gelangen heute in den weltweiten Export. Zwischen 200 und 300 Produzenten vinifizieren in der kleinen Region in der Toskana den sagenhaften Rotwein.
Die wichtigsten Weingüter sind Argiano, Castello Banfi, Castel Giocondo, Casale del Bosco, Il Poggione und Ruffino.